Der Bund – UNO ist besorgt über Rassismus in der Schweiz

Fremdenfeindlichkeit, Arbeitsmigranten, Gewalt gegen Frauen: Die UNO hat die Menschenrechtslage in der Schweiz unter die Lupe genommen.

Die Schweiz soll die Situation der Menschenrechte verbessern, insbesondere, was den Kampf gegen Rassismus, Gewalt gegen Frauen und Arbeitsmigranten betrifft.

Auch multinationale Konzerne sollen ihre Verantwortung wahrnehmen, hiess es am Donnerstag in Genf von Seiten der UNO-Mitgliedssaaten. Das dritte Mal wurden die Menschenrechte in der Schweiz unter die Lupe genommen. Es handelt sich um eine Universelle Periodische Überprüfung (UPR) der Situation, welche in der Schweiz erstmals 2012 stattfand.

Mehrere Länder begrüssten das Projekt, welches vorsieht, eine nationale Institution der Menschenrechte zu etablieren. Dies war schon vor fünf Jahren ein Thema. Einige UNO-Mitgliederstaaten forderten, dass die Schweizer Volksinitiativen auch mit den internationalen Verpflichtungen übereinstimmen sollen.

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devex – Universal health coverage : Is it possible?

Universal health coverage: It’s a topic we’ve been exploring for the past few weeks in all its complexity, but are efforts on track to help get us there?

Who’s saying what? Helping us to discover what the term means, how UHC targets can be achieved in practice, and what’s left to do on the road to UHC, a number of thought leaders have been having their say.

The International Vaccine Access Center’s Lois Privor-Dumm highlighted the role of preventive care and vaccinations, the Novartis Foundation’s Ann Aerts emphasized the need for partnerships, and the World Health Organization’s Dr. Tedros laid down a marker by saying that when it comes to UHC there really are no more excuses.

So is UHC possible to achieve? We’ve asked the question to a wide range of stakeholders, traveling to Papua, Indonesia to explore the issues of innovation and access in tackling maternal mortality.

Find out more on our Healthy Horizons site.

What are you saying? Do you think achieving UHC is possible? Let us know by using #HealthyHorizons and tagging @Devex on Twitter and Facebook.

Sincerely, devex

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FT – Global gender gap will take 100 years to close, says WEF study / LeTemps – Pas d’égalité homme-femme avant 100 ans

Disparities between men and women widen for first time in more than a decade.

The global gender gap will take 100 years to close at the current rate of change, according to new World Economic Forum research. The WEF’s annual report into gender equality found increasing inequality at the workplace and in political representation, contributing to its calculation that it would take a century to reach overall gender parity compared with its estimate last year of 83 years.

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Pour la première fois depuis que le WEF publie son rapport sur l’égalité des genres, la tendance est à la régression dans tous les domaines, comme l’explique Saadia Zahidi, responsable du rapport, dans une interview.

«Si on est une femme, il vaut mieux vivre en Islande, aux Philippines ou au Nicaragua qu’en Suisse. Mais c’est pire encore aux Etats-Unis. Les trois premiers figurent dans le top 10 des pays les mieux classés en termes d’égalité des genres, qu’il s’agisse de politique, d’éducation, de santé ou d’économie, selon l’étude annuelle sur la question du Forum économique mondial (WEF) publiée ce mercredi. La Suisse est retombée au 21e rang, tandis que les Etats-Unis ont glissé à la 49e place. (…) L’écart des genres – mesuré en fonction de l’accès à l’éducation, de la santé, de la représentation politique et des opportunités économiques – se situe à 68% (100% étant l’égalité absolue), selon son calcul. Il était l’an dernier à 68,3% et l’année précédente à 68,1%. Il ne s’agit que de quelques dixièmes de pour cent, mais, symboliquement, cela revient à un retour en arrière de deux ans. Surtout, cela remet à encore plus tard le moment où l’égalité sera atteinte: dans 100 ans, alors qu’elle se profilait dans 83 ans lors de l’édition précédente. Les disparités entre régions sont importantes: si cet écart pourrait être comblé en 61 ans en Europe occidentale, il en faudrait 102 en Afrique subsaharienne et 168 en Amérique du Nord. »

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NZZ – Gastkommentar : Die Europäische Menschenrechtskonvention hat sich verrannt

Das Malaise der Strassburger Rechtsprechung ist auf mehrere Ursachen zurückzuführen.

Es gebe gute Gründe, den in der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) verankerten zentralen menschenrechtlichen Garantien eine besondere Stellung einzuräumen; deshalb dürfe man – im Gegensatz zu «normalen» völkerrechtlichen Verpflichtungen – diese vertraglich eingegangenen völkerrechtlichen Verpflichtungen nicht «bewusst» missachten, schreibt Astrid Epiney in ihrer Reflexion «Richter und Rechtsstaat». Diese abstrakte Betrachtungsweise greift zu kurz. Sie übergeht ein bedeutendes Problem: Die EMRK, wie sie heute aufgrund der ausufernden, teilweise demokratiefeindlichen Strassburger Rechtsprechung gehandhabt wird, hat sich in weiten Teilen von der EMRK, die von der Schweiz 1974 ratifiziert wurde, entfernt.

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Le Temps – Peter Maurer: «Je ne suis pas là pour réciter naïvement les Conventions de Genève»

Le président du Comité international de la Croix-Rouge s’inquiète du durcissement du discours politique sur fond de terrorisme. Il appelle aussi la Suisse à devenir un Etat dépositaire des données numériques pour l’action humanitaire.

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SRF Rundschau – Theke: Walter Fust

Milliarden verschob Angolas Herrscherfamilie in einen Fonds – angeblich, um die Armut der Bevölkerung zu bekämpfen. Vorerst aber profitieren nicht die Ärmsten, sondern die Reichen: etwa der wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung verurteilte Schweiz-Angolaner Jean-Claude Bastos. Er kassiert Millionen fürs Fonds-Management. Experten kritisieren Bastos Investments und vermuten Klientelwirtschaft. Dennoch sind prominente Schweizer mit Bastos verbandelt: SBB-Präsidentin Monika Ribar etwa, oder der ehemalige oberste Schweizer Entwicklungshelfer, Ex-Deza-Chef Walter Fust. Walter Fust stellt sich an der Rundschau-Theke den Fragen von Sandro Brotz zu seinem geschäftlichen Engagement bei Jean-Claude Bastos.

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Tagesanzeiger: NDB-Chef tritt ab und wird Cassis‘ Generalsekretär

Der Schweizer Geheimdienstchef Markus Seiler tritt ab und übernimmt einen Spitzenposten beim neuen Bundesrat. Eine Woche nach seinem Amtsantritt hat Aussenminister Ignazio Cassis eine prominente Person in seine engste Entourage geholt. Markus Seiler, der heutige Chef des Nachrichtendienstes des Bundes (NDB), wird Generalsekretär im Aussendepartement (EDA).

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Der Bund: UNO ist besorgt über Rassismus in der Schweiz

Fremdenfeindlichkeit, Arbeitsmigranten, Gewalt gegen Frauen: Die UNO hat die Menschenrechtslage in der Schweiz unter die Lupe genommen. Die Schweiz soll die Situation der Menschenrechte verbessern, insbesondere, was den Kampf gegen Rassismus, Gewalt gegen Frauen und Arbeitsmigranten betrifft.

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SDC/NADEL – Winners of the impact award 2017

In order to inspire NGOs to learn from impact evaluations and integrate them into their work, SDC and NADEL have, for the second time, asked Swiss NGOs working in international development to submit proposals for an impact evaluations on their work. We have received proposals from 30 Swiss NGOs partnering with various European research institutions.

 

 

IPG – Die UN lebt. Trotz Trump

…Und sie erneuert sich gerade. Ein Gespräch mit Richard Gowan.

Es wird wohl kaum jemand bestreiten, dass wir interessante Zeiten erleben. Die nationalistischen Kräfte gewinnen an Einfluss, das Gespenst einer militärischen Konfrontation, nicht zuletzt mit Nordkorea, geht um. Die Frage lautet daher: Werden die Vereinten Nationen uns retten?

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